Die Jugend ist die Zeit, in der man sich zum ersten Mal von seinen Eltern entfernt und die Welt auf eigene Faust entdeckt. Es ist eine neue, spannende Erfahrung und man sieht sein Umfeld ganz plötzlich durch andere Augen. Man will alles erforschen und ausprobieren, ohne dass die Eltern einem etwas vorschreiben oder einen bevormunden . Man fühlt sich leicht und frei, so als könnte man sofort losfliegen und alles hinter sich lassen. Es entsteht ein unglaubliches Glücksgefühl, so als ob einem niemand etwas anhaben könnte. Doch manchmal kommt ein böses Erwachen, wenn man merkt, dass man abstürzt und der Boden einem entgegenrast. Man hat sich zu viel zugetraut und kommt nicht mehr damit klar, man fällt …
Das Motiv von Flug und Fall begegnet uns in der griechischen Mythologie bei „Ikarus“:
Ikarus
Du flogst zu hoch auf jenen leichten flügeln
Die das geschick dir gab - aus erdenwegen.
Doch konntest du des herzens trieb nicht zügeln
Du flogst zu hoch dem feuerball entgegen.
Längst warst du von der erde weggeflogen
Da lösten sich vom heissen sonnenkuss
Die schwingen und in wilde meereswogen
Sankst du hinab - nun hilf dir Ikarus!
(1886/87)
Es wird von Dädalus erzählt, der mit seinem Sohn Ikarus auf die Insel Kreta verbannt worden war. Da ihn aber das Heimweh plagte und er nicht durch das Meer fliehen konnte, beschloss er durch die Luft zu fliehen. Also baute er sich und seinem Sohn Flügel aus Wachs und Federn und bevor sie sich in die Lüfte begaben, warnte Dädalus seinen Sohn:
„Ich ermahne dich, Ikarus, dich auf mittlerer Bahn zu halten, damit nicht, wenn du zu tief
gehst, die Wellen die Federn beschweren, und wenn du zu hoch fliegst, das Feuer sie
versengt."
Er war besorgt um seinen Sohn und obwohl er vorausflog, blickte er immer wieder zurück. Doch Ikarus hatte keine Angst, er war wie im Rausch und entfernte sich immer weiter von seinem Vater. Während er immer höher und höher flog, dachte er nicht mehr an die Warnung seines Vaters und so kam er zu nah an die Sonne, die das Wachs seiner Flügel schmelzen ließ. Ikarus viel schreiend hinab in die Tiefe und konnte nicht mehr gerettet werden.
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Theateraufführung: Vom Teufel mit den 3 goldenen Haaren.
In diesem letzten Auftritt des Kurses WP3 in Jahrgang 10 zeigen die Schülerinnen kurz vor dem Erreichen des Realschulabschlusses ihre Spielideen und ihr darstellerisches Talent in einer humoristischen Bearbeitung des Grimm'schen Märchens.
Wir heißen alle Interessierten auch aus anderen Jahrgängen herzlich willkommen!
Eintritt für Schüler, Familien, Lehrer und Gäste: frei.
Eine Spende für Requisiten ist willkommen.
Getränke werden voraussichtlich nicht angeboten.
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Theaterausführung: Sisyphos - Ich roll den Stein !
Theater DSP Jahrgang 13 Dienstag 1. Juni 20.00 Uhr Pausenhalle Ahrensburger Weg 30 Gesamtschule Walddörfer
In der griechischen Mythologie wird Sisyphos von den Göttern verurteilt, unablässig einen Felsblock den Berg hinaufzuwälzen, der dann auf der anderen Seite wieder hinunterrollte.
Dieses - scheinbar - aussichtlose Tun wird für Albert Camus zum Symbol für das Schicksal des modernen Menschen.
Jeder einzelne Mensch auf dieser Welt hat ein Schicksal. Nimmt das Schicksal uns nun in die Hand oder können wir das Schicksal in die Hand nehmen.Die Frage nach dem Sinn und dem Handlungsspielraum desMenschen in diesem – seinem Leben – beschäftigt uns.
Der Frage nach dem Schicksal des Menschen gehen wir in jeder Szene unserer Eigenproduktion nach: Vladimir und Estragon „Warten auf Godot“ und das Warten scheint sich hier zu verselbständigen.
Sowohl in den Lebensläufen als auch bei Ulrich, Wrage und die rothaarige Frau erzählen Personen von ihren täglichen Schicksalen. Der eine Lebenslauf erzählt ein Schüler selbst, der sich das Leben nach der Schulzeit noch nicht vorstellen kann und sich sehr hilflos fühlt. Der andere Lebenslauf handelt dagegen von sehr unschönen Kindheitserfahrungen. Bei Ulrich, Wrage und die rothaarige Frau dagegen dreht sich alles um das tägliche Berufsleben.
Auch Happy, der Protagonist aus Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ kämpft mit der Berufswelt und der eigenen Identität. Gala, Ela und Sesam dagegen wird schon ihr Alltag zum Problem. In „Glücklich“ findet die Darstellerin ihr ganz persönliches Glück oder auch Schicksal, das sie mit ihren Freunden teilen möchte. Diese haben jedoch nur Spott für sie übrig.
So reihen sich die Szenen aneinander und geben persönlich Auskunft über uns Menschen im Laufrad der Welt.
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Einladung zur Elterninformationsveranstaltung Jahrgang 7
„Die sorgfältige Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf das berufliche Leben nach der Schulzeit ist für uns eine wichtige Aufgabe.“
In den Jahrgängen 8 und 9 gehört das Betriebspraktikum zu den wesentlichen Bausteinen der beruflichen Orientierung an der Gesamtschule Walddörfer. Die Schülerinnen und Schüler des aktuellen Jahrgangs 8 absolvieren derzeit ihr erstes dreiwöchiges Praktikum und werden den WPII-Kursen des Jahrgangs 7 am 20. April von ihren Erfahrungen berichten und neugierig auf ihr erstes Praktikum im Frühjahr 2011 vom 28.03. bis 15.04. machen.
Ich möchte Sie
am Mittwoch, 05. Mai, um 19.30h in der Pausenhalle
gemeinsam mit Frau Schwarz, unserer Koordinatorin für Berufsorientierung, über die Praktika in den Jahrgängen 8 und 9 informieren und Ihre Fragen beantworten.
Du bist mathematikbegeistert oder -begabt und Schülerin oder Schüler unserer Schule?
Ich biete dir eine kostenlose Arbeitsgemeinschaft an. Wir beschäftigen uns mit vielen spannenden Aufgaben, für die im normalen Mathematikunterricht häufig keine Zeit bleibt, z.B. „Knobelaufgaben“ oder Aufgaben wie im Känguru-Wettbewerb.
Wenn du in der 10ten Klassen bist, erhältst du natürlich andere Aufgaben als wenn du in der 5ten Klasse bist. Wir haben jetzt schon ein halbes Jahr erfolgreich und mit Freude zusammen gearbeitet. Verstärkung können wir aber noch gebrauchen. Wie wir genau arbeiten, ob in Gruppen oder auch allein, entscheiden wir gemeinsam bei unserem ersten Treffen.
Falls du Interesse hast, dann melde dich mit -->diesem Formular<-- an und komme zum ersten Treffen im zweiten Halbjahr:
9.2.2010 um 13.45 Uhr in Raum 24 am Vörn Barkholt.
Die Arbeitgemeinschaft findet dann dienstags von 13.45 bis 14.30 Uhr statt.
Bis dann,
Mathematiklehrerin Kirsten Bundesen
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An Schüler, Eltern und Lehrer: Einladung zur Fortbildung
Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit sieht es als wichtige Aufgabe an, Jugendliche für einen sorgsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit den eigenen Daten und den Daten anderer zu sensibilisieren. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Meine Daten kriegt ihr nicht“ von der Hamburger Behörde für Datenschutz initiiert.
Ziel des Projekts „Meine Daten kriegt ihr nicht“ ist es, Schülerinnen und Schülern in der Hansestadt Hamburg Hilfe und Anleitung zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit ihren persönlichen Daten in der Welt des Internets zu geben.
Eine einführende Fortbildungsreihe soll engagierte Eltern, Schüler und Lehrer ansprechen und vorbereiten.
Inhalte der Fortbildungsreihe sind:
„Spurensuche im Internet“ sowie „Reflexion und Ausnutzung privater Daten in sozialen Netzen“ 7.1.2010, 14.00 – 17.00 Uhr, Gesamtschule Walddörfer (13.30 – 14.00 Uhr kleiner Imbiss vor Ort),
„Beseitigung von Datenspuren“ und „Wege zum eigenverantwortlich- präventiven Datenmanagement“ 4.2.2010, 14.00 – 17.00 Uhr , Gesamtschule Walddörfer (13.30 – 14.00 Uhr kleiner Imbiss vor Ort)
Bitte melden Sie sich bis zum 22.12. über >>dieses Formular<< an. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Lessing, Tel.: 428854-223.
Heute habe ich sie wieder gesehen. Einige Schüler stehen vor unserer Eingangstür und wollen wissen, was sich hinter dem Adventstürchen morgen verbirgt. Das Rentier kündigt das kleine Bühnenprogramm des jeweils nächsten Tages an: Das können selbst gebackene Plätzchen sein, die von Schülern liebevoll verteilt werden, tanzende und singende Schüler, die spanische Weihnachtslieder präsentieren, Einladungen aus der Integrationsklasse zum Schreiben der Engelspost, die auch wirklich verschickt wird oder eine Diskussion über die Lüge vom Weihnachtsmann. Es ist immer eine Überraschung! Wer weiß schon, was morgen kommt…Alle Schüler sind eingeladen, dabei zu sein oder auch mitzumachen!
Ein Jahr Rummel um die Finanzkrise. Grund genug für die Klasse „Moderne Zeiten - Vernetzte Welt" (Jg. 9) am Ende des letzten Schuljahres einen „Krisenrummel" zu veranstalten.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 9 waren aufgerufen, mit Geschick, Glück und Wissensdrang zwar nicht auf die Jagd nach höherer Rendite, aber immerhin nach Punkten und Preisen zu streben.
Etwa 150 Schüler kämpften im „Wallstreet-Casino", beim „Dosen-Crash", „Rezessions-Run", der „Börsen-Lotterie", „Hau-den-Banker" und weiteren Mitmachspielen mit Lust und Einsatzwillen um Sieg und Punkte. Aber Glück, Verwegenheit und Geschicklichkeit allein reichten nicht, um die vorderen Plätze zu belegen. Hatte man den „sportlichen" Teil mit Bravour überstanden, warteten mehr oder minder knifflige Fragen auf die Teilnehmer, z.B.:
Was versteht man im Börsejargon (Börsensprache) unter einer "Heuschrecke"? a) Die Heuschrecke ist das Wappentier der angesehenen Bank Lehmann Brothers. b) Eine Heuschrecke ist eine Aktie, deren Wert sich rasant vergrößert. c) Als "Heuschrecken" bezeichnet man Investoren, die kurzfristig in Unternehmen investieren und sie anschließend mit hohem Gewinn zerlegen und verkaufen.
Warum löste die Ankündigung zur Gründung einer „Bad Bank" in Deutschland Proteste weiter Teile der Bevölkerung aus? a) weil Erinnerungen an den Film „Bad Boys" wach wurden. b) weil „Bad Banks" schlecht für den guten Ruf der Banken sind. c) weil man fürchtete, dass die Banken dies als Einladung verstehen würden, alle notleidenden Papiere auf Kosten des Steuerzahlers zu entsorgen.
Wer erfolgreich sein wollte, musste sich auf sein schon vorher erworbenes Wissen stützen oder auf den bereitstehenden Info-Tafeln nach Antworten suchen. Zwischendurch konnte man sich bei „Moneymandeln", „Börsenknackern" und „Dividendenshakes" von den Strapazen des Wettbewerbs und der intellektuellen Beanspruchung ein wenig erholen.
Am Ende lagen erstaunlicherweise nicht Schüler der höheren Klassen, sondern mehrere jüngere Schülerinnen und Schüler ganz vorn. Die ersten sechs Plätze belegten: Lotta Schröder (6e), Svea Knapp (8c), Anna Lübstorf (8c), Niklas Bakula (6e), Tim Junge (8c) und Jan Reimer (8a).
Herzlichen Glückwünsch den Gewinnern. Sie erhalten als Preis ihrer Mühen eine Broschüre „Wirtschaft erleben" und je nach Wahl, Buntstifte, T-Shirt, Keramik-Becher (alles von Greenpeace) oder „Süßes".
Alles in allem: Ein gelungener Versuch Spaß, Aktivität und Lernen zusammenzubringen. Den meisten, die mitgemacht haben, hat es augenscheinlich gefallen. Und denen, die es vorbereitet haben, ebenfalls!
Im Rahmen des Jahres der Künste 2009 fand am 24.6.09 auf dem Wandsbeker Marktplatz eine Performance von Schülern der Gesamtschule Walddörfer in Zusammenarbeit mit Johannes L. Schröder zum Thema Auramodule im öffentlichen Raum statt.
Bilder und Impressionen: Bitte auf 'Weiterlesen' klicken
Der zweite Kulturpfad an der GWa hat sich einem grundlegenden menschlichen Bedürfnis gewidmet, dem Bedürfnis nach Nahrung. In praxisnahen Projekten wurden die kulturellen und historischen Entwicklungen von Ess- und Trinkkulturen erforscht und nachempfunden.
Die Gesamtschule Walddörfer wurde am 13.07. für seine vorbildliche Berufsorientierung ausgezeichnet und erhielt das „Qualitätssiegel Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung".
Nach dem ersten mit 0 : 1 verlorenen Spiel gegen das Gymnasium Buckhorn gab Annika Knechtel (Jg. 13) die Devise aus: "Gut, dann gewinnen wir eben die anderen 5 Spiele!"
Und so kam es auch fast. Im zweiten Spiel gegen die Gesamtschule Julius Leber erlöste Vanessa Michalski (9b) mit weitem Einwurf, der von Jana Steen mithilfe des Gegners ins Tor bugsiert wurde, die Mannschaft.
Am 23.3.2009 war es wieder soweit. Der Mathematik-Känguru-Wettbewerb in Hamburg fand statt. An unserer Schule nahmen 111 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 10 teil. Im Vordergrund stand der Spaß an Mathematikaufgaben zum Knobeln. Aber natürlich wünschen sich einige auch immer so gut zu sein, dass sie einen Preis bekommen. Das ist wirklich nicht einfach, denn deutschlandweit werden in jedem Jahrgang prozentual nur die besten Schülerinnen und Schüler für den ersten, zweiten und dritten Preis ausgewählt.
AHRENSBURG - „Vom Wissen zum Handeln": Das ist der Leitgedanke des jetzt beginnenden Projektes „Meeres Bürger", einem Umweltbildungsnetzwerk, an dem sich auch der Ahrensburger Verein Jordsand beteiligt. Im Mittelpunkt steht der Schutz der sensiblen Ökosysteme der Küsten und Meere. Ziel ist es, das Bewusstsein jedes Einzelnen für die Folgen seines Handelns zu stärke und somit Nachhaltigkeit zu fördern.
Jeder „Meeres Bürger" bekommt für 2,50 Euro einen Pass, mit dem er zahlreiche Angebote zum Thema Meeresschutz nutzen kann. In Stormarn können Projektteilnehmer im Haus der Natur des Vereins Jordsand für eine Stunde selbst Vogelwart sein. Auch Schulen sollen in das Projekt eingebunden werden.
Die erste „Meeres Bürger"-Klasse Deutschlands kommt aus der Walddörfer-Gesamtschule in Hamburg-Volksdorf. Die Schüler erarbeiten zurzeit Materialien, die als Basis künftiger „Meeres Bürger"-Angebote für Schulen dienen. „Für Klassen bieten wir Veranstaltungen an, bei denen die Schüler sich mit bestimmten Nordseetieren beschäftigen", sagt Umwelt-pädagogin Katherina Hocke vom Verein Jordsand.
Wer „Meeres Bürger" werden will, kann sich im Haus der Natur unter der Telefonnummer 04102/32656 melden. Dort bekommen Lehrer auch Informationen für Schulklassen-Angebote.
Schüler aus den siebten Klassen der Walddörfer-Gesamtschule bereiten die Materialien vor, mit denen andere Jungendliche lernen sollen, wie wichtig der Schutz der Meere ist.
Sichtbar sein im öffentlichen Raum Auramodule im shared space
Eine Kooperation zwischen Schülern der Gesamtschule Walddörfer,
Ina Schlafke, Johannes Lothar Schröder und dem Einstellungsraum e.V.
Aufführung im Rahmen der Präsentationstage im Bezirk Wandsbek,
Markt der Künste auf dem Wandsbeker Markt 24. Juni 2009 von 11 - 20 h
Module aus verleimtem Papier werden von ihren Produzenten in den öffentlichen Raum getragen, in dem Bewusstsein, dass die Fläche eine Metapher für den Raum ist. (Z.B. wird in der Astronomie der nicht euklidische Raum des Weltalls als gebogene Fläche dargestellt.)
Jede Fläche aus persönlichen Materialien repräsentiert auch die Vorstellung von einem Raum, den eine Person im Bezug zu anderen Menschen und im öffentlichen Raum für sich beansprucht.
Gewöhnlich wird der Raum durch Kleidung, Fahrzeuge, Bewegung und Geschwindigkeit, die den Raum um den Körper vergrößern reklamiert.
In der Aktion versinnbildlichen die Module die Aura eines Menschen, die notwendig ist, um sich in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, aber auch um sich vor zu großer Nähe, Berührung oder Verletzung zu schützen.